Spitzenmuster neu gedacht: Die aktuelle Nachwuchs-Designer-Kollektion der Initiative Handarbeit begibt sich stricktechnisch in die dritte Dimension. Für die dritte Runde des Wettbewerbs „Designer von morgen“ lautete die Aufgabe, eine Strickkollektion für Herbst und Winter 2017 zu entwerfen. Eine Fachjury wählte aus den eingegangenen Bewerbungen die Entwürfe von Birte Manz aus Bremen aus.

„Meine Herbst-/Winter-Handstrick-Kollektion (Berg-)„Spitzen“ ist inspiriert durch das wohlige Gefühl dick eingehüllt durch die klare Herbst- und Winterluft zu wandern“, erklärt die Designerin, die in diesem Jahr ihr eigenes Handstrick-Label „Sickman“ gegründet hat. Entstanden ist eine eigenwillige Kollektion abseits des modischen Mainstreams: „Meine Kollektion verstehe ich im weitesten Sinne als Unisex, also dass die Schnitte grundsätzlich weder dem weiblichen noch dem männlichen Körper angepasst sind“.

Birte Manz vereint dabei flache Schnitte mit plastischen Mustern. Sie fasziniert es, das „einfache Stricken“ zu verlassen und mit Hilfe von Techniken wie asymmetrischen Zu- und Abnahmen, verkürzten Reihen und verschiedener Anschläge dreidimensionale Muster zu kreieren. Eine weitere Besonderheit ihrer Kollektion: Alle Modelle sind weitgehend nahtlos gefertigt, so dass sie komplett in einem Stück gestrickt werden können.

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