Oktober 2017

Gestiegene Ansprüche: Die Nähtrends im Herbst und Winter

Schlicht und einfach war gestern. Bei der Mode zum Selbernähen darf es diesen Herbst und Winter gerne etwas aufwendiger sein. Der Trend geht hin zu Modellen, die Herausforderungen bieten und sowohl Können wie Geduld voraussetzen – von der eleganten Hose bis zum klassischen Wintermantel. Dieser neue Anspruch zeigt sich auch bei den Materialien. Hoch im Kurs liegen hochwertige Stoffe wie zum Beispiel Wolle, Samt und Seide. Aber auch High-Tech-Materialien, etwa für Outdoor-Mode, spielen eine wichtige Rolle.

Drittes Trend-Element: Die Experimentierfreude. „Malen mit der Nähmaschine“ nennt sich eine Technik, mit der Kleidung individuell verziert werden kann. Ebenfalls angesagt ist das Färben von Stoffen oder fertigen Kleidungsstücken mit traditionellen Techniken wie Shibori, indem man Stoff faltet, abbindet und näht oder Dip-dye (Tauchfärbung).

Anregungen und Anleitungen dazu finden Nähbegeisterte in Magazinen, in Büchern und natürlich im Netz – zum Beispiel auf der Webseite der Initiative Handarbeit. Mit der aktuellen Herbst-/Winterkollektion zum Selbernähen zeigt die Berliner Designerin Kunji Baerwald, wie sich zeitlos-klassische Modelle auf ganz eigene Weise variieren lassen. Alle Anleitungen können inklusive Schnittmuster kostenlos heruntergeladen werden unter www.initiative-handarbeit.de.

 

Hauptsache lang

Tschüß Mini, jetzt kommt Midi: Mit dem hochtaillierten Karorock sind Sie trendmäßig diesen Herbst und Winter absolut auf der sicheren Seite. Karos sind fast schon ein Mode-Muss – und bei den Röcken lösen Längen von Midi bis Maxi, kombiniert mit weiten Schnitten, figurbetonte Minis ab. Das Schnittmuster für den Rock steht in den Größen 36/38 und 40/42 zum Download bereit.

Streifen-Liebe

Sie finden Karos toll, lieben aber auch Streifenmuster? Dann kombinieren Sie doch einfach beides. Die auf den ersten Blick ganz klassische Karohose bekommt durch die applizierten Rips- und Satinbänder in passenden Farben einen frischen Twist. Die Hose kann in den Größen 36/38 und 40/42 genäht werden. Empfehlenswert sind fortgeschrittene Nähkenntnisse.

Hübsch verpackt

Schleife statt Gürtel: Schluppen und Schleifen feiern derzeit ihr großes Mode-Comeback und machen nicht nur an Blusen oder Mänteln eine gute Figur. Bei der Hose mit den weitgeschnittenen Beinen sorgt die Schleife für eine schöne Taille. Genäht wird die Hose am besten aus Woll- oder Flanellstoffen. Das Schnittmuster umfasst die Größen 36/38 und 40/42.

Biker-Babe

Cool, unkompliziert und in angesagter Oversize-Optik: Der Colourblocking-Blouson ist die perfekte Übergangsjacke für den Herbst. Kombinieren Sie verschiedene Wollstoffe aus einer Farbfamilie oder setzen Sie auf Kontraste. Die Jacke kann in den Größen 36/38 sowie 40/42 genäht werden. Das Schnittmuster ist für alle mit etwas mehr Näherfahrung geeignet.

Dip-Dye

Wie in ein Tintenfass getaucht, so wirkt das lässige Pullikleid. Und tatsächlich wird das Kleid aus grauem Steppstoff nach dem Nähen mittels der Dip-Dye-Technik individuell gefärbt. Für den Ombré-Effekt wird der untere Teil des Kleides immer wieder kurz ins Farbbad gehalten und dann langsam hinausgezogen. Das wird solange wiederholt, bis die gewünschte Farbintensität erreicht ist.

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Alle Anleitungen können kostenlos heruntergeladen werden. Auf unserer Webseite finden Sie darüber hinaus noch viele weitere Tipps und Anregungen zum Selbermachen.

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