Tag der Handarbeit Endergebnis

„Jeder macht, was er kann“: Mehr als 10000 DIY-Geschenke für Kinder

Die Handarbeits-Szene ist nicht nur kreativ, sondern auch ausgesprochen hilfsbereit: Mehr als 10000 selbstgemachte Geschenke wurden in den vergangenen Wochen für die Aktion „Jeder macht, was er kann“ gespendet. Die Initiative Handarbeit bedankt sich bei allen, die die Aktion unterstützt haben.

Im Rahmen der gemeinsamen Aktion von Initiative Handarbeit und dem Bundesverband Deutsche Tafeln wurden unter anderem Mützen gestrickt, T-Shirts genäht und Kuscheltiere gehäkelt.
Die kreativen Spenden konnten bis zum 31. August bundesweit bei rund 200 Fachhändlern abgegeben werden, die die Aktion unterstützt haben oder zentral an die Initiative Handarbeit geschickt werden. Die Initiative Handarbeit hat Teile, die ihr per Post von Endverbrauchern zugesandt wurden heute an die Karlsruher Tafel übergeben. Die Karlsruher Tafel kümmert sich seit 1996 um Bedürftige, in der Nördlichen Uferstraße 8 werden über 1000 Kunden pro Woche von der Tafel versorgt. Die Vorsitzende der Karlsruher Tafel, Ursula Höhn, (links im Bild) übernimmt von der Initiative Handarbeit, Angela Probst-Bajak (rechts), genähte oder gestrickte Kuscheltiere, wärmende Mützen, Schals, handgestrickte Decken oder warme Pullover, die mit viel Liebe von Handarbeitsbegeisterten nach dem Motto: „jeder macht was er kann“ gefertigt wurden. Die Teile werden im Laufe der nächsten Wochen und Monate gezielt an Bedürftige Familien bei der Ausgabestelle übergeben.

Insgesamt schätzt die Initiative Handarbeit, dass mehr als 10000 Teile im Rahmen der Aktion zusammengekommen sind. Überall in Deutschland werden in den kommenden Wochen die selbstgefertigten Geschenke dem Bedarf entsprechend an die Tafeln durch die beteiligten Handarbeitsfachgeschäfte übergeben. Anschließend kümmern sich die regionalen Tafeln darum, die Spenden an Familien zu verteilen, in denen neue Spielsachen oder modische Accessoires alles andere als eine Selbstverständlichkeit sind.
In einer reichen Gesellschaft wenig Geld zu haben beschämt viele Betroffene. Unter dieser Erfahrung leiden besonders die Kinder – meist ein Leben lang. Denn in wirtschaftlich schwierigen Verhältnissen aufzuwachsen, bedeutet automatisch schlechtere Startchancen. Mit der Aktion „Jeder macht, was er kann“ möchten die Initiative Handarbeit und der Bundesverband Deutsche Tafeln ein Zeichen gegen Ausgrenzung und für mehr Miteinander setzen. Denn gemeinsam lässt sich viel erreichen!

Die Vorsitzende der Karlsruher Tafel, Ursula Höhn, (links im Bild) übernimmt von der Initiative Handarbeit, Angela Probst-Bajak (rechts) die vielen schönen Unikate, die im Rahmen des Tags der Handarbeit unter dem Motto „Jeder macht was er kann“ für die Tafeln entstanden sind. Die handgefertigten Spiel- und Anziehsachen werden von der Tafel an Bedürftige übergeben.

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