Ein Jahr lang hat Laura Dieckwisch, die diesjährige „Designerin von morgen“ der Initiative Handarbeit, in Japan gelebt und dort Textildesign studiert. Die Erfahrungen in dieser traditionellen und zugleich hochmodernen Kultur lieferten Laura Dieckwisch die Inspiration für ihre Entwürfe, mit der unseren Nachwuchswettbewerb 2018 des Handarbeitsbranchenverbandes für sich entscheiden konnte.

„Japan 2.0“ taufte die 25-Jährige ihre Kollektion, in der sich in allen Teilen markante Kimono-Elemente wiederfinden – von Kimono-Ärmeln über den typischen Lagenlook und die Wickeloptik bis hin zu abstrahierten Obi-Gürteln. Laura Dieckwisch kombinierte die traditionellen fernöstlichen Einflüsse mit einer klaren, modernen Linienführung. Zusätzliche Spannung erzeugen bewusst einfach gehaltene Stickereien und großflächige Flechtmuster, die durch das Kombinieren verschiedener Stoffe entstehen.

Ergebnis ist eine Kollektion mit ganz eigener Handschrift, die eine Vielzahl an Variations- und Kombinationsmöglichkeiten bietet. Bluse, Kleid, Rock, Top und Short lassen sich durch Stoff- und Farbvariationen sowie Verzierungen immer wieder neu gestalten – mal minimalistisch-cool, mal lässig und sportlich.