Presseinformation h+h cologne 2018

Präsentation Nachwuchsdesignpreis 2017

Ein neuer Blick auf DIY-Mode: Die Kollektionen unserer Designer von morgen

Stricken in 3D und Schnittmuster, die sich ganz einfach von minimalistisch in dramatisch wandeln lassen: Die aktuellen Nachwuchs-Designer-Kollektionen Der Initiative Handarbeit punkten mit ungewöhnlichen Ideen und einer ganz eigenen Handschrift. Im Rahmen des Wettbewerbs „Designer von morgen“ hatte der Branchenverband Modedesign-Studenten aufgerufen, Näh- und Strickkollektionen für Damen zu entwerfen.

Eine Fachjury begutachtete die Entwürfe und entschied sich für drei Siegerinnen: Jessica Lindner aus Pforzheim sowie das Designerinnen-Duo Katharina Gorin und Karla Rabe aus Hannover wurden für ihre Näh-Ideen ausgezeichnet. Birte Manz aus Bremen war im Bereich Stricken die Favoritin der Juroren.

Mit dem von der Initiative Handarbeit zur Verfügung gestellten Budget von je 2500 Euro sowie den benötigten Materialien konnten die Designerinnen ihre Entwürfe in die Praxis umsetzen, sie professionell inszenieren und zu allen Modellen Anleitungen und Schnittmuster zum Nacharbeiten verfassen.

Entstanden sind dabei drei ganz individuelle Linien: „Peony“ – Pfingstrose – hat Jessica Lindner ihre Kollektion genannt, die Blusen, Hosen und Kleider umfasst. Alle Teile der Kollektion zieren an Blütenblätter erinnernde Rüschen, die individuell variiert werden können, je nachdem, wie extravagant oder normal der Look wirken soll.

Katharina Gorin und Karla Rabe, die zusammen das Modelabel Ana Victoriana gegründet haben, ließen sich für ihre Entwürfe von der Jugend ihrer Mütter in den 80ger Jahren und der eigenen Kindheit in den 90er Jahren inspirieren. „Infancy“ haben sie ihre Kollektion getauft, die sich an junge und qualitätsbewusste Frauen richtet, die selbstbewusst mit beiden Beinen im Leben stehen und Dinge gerne selber gestalten.

„(Berg-)Spitzen“ heißt die Handstrickkollektion von Birte Manz – eigenwillige Entwürfe abseits des modischen Mainstreams: „Meine Kollektion verstehe ich im weitesten Sinne als Unisex, also dass die Schnitte grundsätzlich weder dem weiblichen noch dem männlichen Körper angepasst sind“, erklärt die Designerin, die 2017 ihr eigenes Handstrick-Label „Sickman“ gegründet hat. Birte Manz vereint dabei flache Schnitte mit dreidimensionalen Mustern. Eine weitere Besonderheit ihrer Kollektion: Alle Modelle sind weitgehend nahtlos gefertigt, so dass sie komplett in einem Stück gestrickt werden können.

 

Alle Anleitungen zur Jung-Designer-Kollektion gibt es zum kostenlosen Download auf www.initiative-handarbeit.de