Handarbeitslexikon

Lace

Eine im wahrsten Sinne des Wortes feine Sache sind Lace-Garne. Diese zarten Garne werden meist dazu verwendet, um federleichte Accessoires wie beispielsweise Tücher mit Lochmustern zu stricken. Typisch für Lace-Garne ist die extrem hohe Lauflänge, die bei etwa 400 Metern auf 50 Gramm liegt. Zudem ist es meistens relativ fest verzwirnt.

Gibt es unterschiedliche Lace-Garne?
Die einfachste Lace-Variante besteht aus reiner Wolle, zum Beispiel Merino. Es darf bei Lace-Garnen aber auch gerne ein bisschen luxuriöser sein – dann wird Wolle mit edlen Garnen wie Alpaka, Seide oder auch Kaschmir gemixt. Ebenfalls beliebt: Lace-Garne mit dekorativen Pailletten oder Perlen.

Für welche Projekte sind Lace-Garne geeignet?
Klassisch werden die feinen Lace-Garne mit einer vergleichsweise großen Nadelstärke zu luftigen Strick- oder Häkelstücken verarbeitet. Typisch sind großzügige Lochmuster. Natürlich lassen sich Lace-Garne auch mit dünneren Nadeln verstricken und –verhäkeln. Das empfiehlt sich allerdings nur für Handarbeitsbegeisterte mit viel Geduld und Zeit. Eine weitere Möglichkeit ist es, Lace-Garn einfach als Beilauffaden zusammen mit einem voluminöseren Hauptfaden mitlaufen zu lassen. Lace-Garn mit Pailletten sorgt dann zum Beispiel für glitzernde Highlight und Garnmischungen mit Mohair für einen zarten Flauscheffekt.

Gut zu wissen: Lace-Garne sind grundsätzlich etwas schwieriger zu verarbeiten. Es sollte deshalb zumindest etwas Strick- und Häkelerfahrung vorhanden sein.