Handarbeitslexikon

Nadelspiel

Bei einem Nadelspiel handelt es sich um ein Set aus fünf Nadeln (im englischen Sprachraum oft auch nur vier Nadeln) , bei denen jeweils beide Enden spitz sind. Nadelspiele kommen immer dann zum Einsatz, wenn es ums nahtlose Rundenstricken mit kleinem Durchmesser geht, etwa bei Ärmeln, Handschuhen oder Socken.

Nadelspiele werden – wie alle anderen Nadeln auch – mittlerweile in einer Vielzahl von Materialien angeboten. Die Auswahl reicht von Metall über Holz bis hin zu Kunststoff. Welches Material empfehlenswert ist, hängt vom verwendeten Garn, aber auch von den eigenen Vorlieben ab.

Außerdem gibt es natürlich verschiedene Nadelstärken und zusätzlich unterschiedliche Nadellängen. Gängig sind 15 bis 20 Zentimeter, es finden sich aber auch Nadeln mit 30 Zentimeter Länge. Längere Nadeln haben den Vorteil, dass das Gestrickte nicht ganz so leicht aus Versehen herunterrutscht. Gerade bei sehr kleinen Strickprojekten können sie aber auch schnell „im Weg“ sein.

Stricken mit dem Nadelspiel
Je nach Strickprojekt werden die Maschen bereits während des Anschlags oder danach gleichmäßig auf alle vier Nadeln verteilt. Die Maschen werden zur Runde geschlossen. Die Nadel, die zuerst abgestrickt wird, wird Nadel 1 genannt. Die zuletzt abgestrickte Nadel ist Nadel 4.

Besonders am Anfang kann das Stricken mit dem Nadelspiel eine sehr rutschige Angelegenheit sein. Je mehr Runden gearbeitet sind, desto leichter und stabiler wird es. Eventuell kann es für die erste Runde helfen, beim Stricken der ersten Nadel die vierte Nadel in ein Wollknäuel zu stecken, um etwas mehr Halt zu bekommen. Bei den Übergängen zwischen den Nadeln sollte außerdem darauf geachtet werden, nicht zu locker zu stricken – ansonsten entstehen schnell unschöne Lücken.

 

 

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