Handarbeitslexikon

Nähfuß

Ohne Nähfuß kein Nähen an der Nähmaschine: Der Nähfuß hält den Stoff während des Nähens fest beziehungsweise drückt ihn fest gegen die Stichplatte. Der Fuß wird angehoben, bevor der Stoff darunter gelegt wird und zum Nähen wieder gesenkt.

Die Auswahl an Nähfüßchen ist – abhängig vom Hersteller und vom Maschinentyp – oft riesig. In der Regel ist bei den meisten Nähmaschinen schon eine Basisausstattung an Nähfüßchen im Lieferumfang enthalten. Zu dieser Grundausstattung zählen ein Universal- oder Zickzackfüßchen, ein Reißverschlussfüßchen und eine Knopflochschiene.

Der Standardfuß wird am häufigsten verwendet. Spezialfüßchen können Näher:innen das Leben aber sehr erleichtern und für noch schönere Ergebnisse sorgen. Neben Füßchen fürs Quilten oder Applizieren finden sich beispielsweise auch Nähfüße aus Teflon oder anderen antihaftbeschichteten Materialien, mit denen schlecht gleitende Materialien wie Leder oder Wachstuch genäht werden können.

Die meisten Nähfüße werden mittlerweile einfach am Nähfußhalter eingeklipst. Um den Fuß zu wechseln, muss einfach eine Entriegelungstaste gedrückt werden. Der Nähfuß löst sich und es kann ein neuer Fuß eingesetzt werden. Wie genau das Wechseln funktioniert, hängt vom Hersteller ab.

Wichtig: Nähfüße sind nicht genormt. Deshalb passen sie nicht zu jeder Maschine beziehungsweise können nicht frei kombiniert werden – das gilt manchmal sogar für Maschinen des gleichen Herstellers.

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