Handarbeitslexikon

Partienummer

Der Pullover ist fast fertig, da geht beim zweiten Ärmel das Garn aus: Ärgerlich, aber mit etwas Glück ein lösbares Problem, zumindest wenn man die Garnbanderole aufgehoben hat. Denn auf der findet sich die sogenannte Partienummer. Die Partienummer zeigt an, in welchem Farbbad das Knäuel gefärbt wurde.

Die genaue Zusammensetzung des jeweiligen Farbbades ist neben der Qualität und Beschaffenheit des Garns bestimmend für das Farbergebnis. Die Zusammensetzung des Farbbades variiert in der Regel je nach Partie minimal. Eine perfekte farbliche Übereinstimmung kann es deshalb nur bei Garnknäueln aus einer Färbepartie geben.

Für ein Strickstück sollte immer Garn aus einer einzigen Partie verwendet werden, um mögliche Farbunterschiede zu vermeiden. Die Abweichungen sind in der Regel nur minimal, werden beim Stricken aber sichtbar.Deshalb sollte im Zweifelsfall lieber ein Knäuel mehr gekauft werden. Wer zu knapp kalkuliert hat, kann aber auch im Nachhinein noch probieren, mit Hilfe der Partienummer passenden Nachschub zu bekommen. Falls das Wollgeschäft vor Ort nicht helfen kann, lohnt sich ein direktes Nachfragen bei den Herstellern.

Tipp: Sollte es die gewünschte Partienummer nicht mehr geben, kann auch Garn aus einer anderen Partie verwendet werden. Dann aber nicht einfach am großen Strickstück ansetzen, sondern das nachgekaufte Garn zum Beispiel für die Ärmelbündchen oder den Kragen verwenden – das ist unauffälliger.

 

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