Handarbeitslexikon

Tweed

Rauh, hart und strapazierfähig: Das ist Tweed in seiner Ur-Version. Von den schottischen Inseln und aus Irland stammend, musste Tweed schon allein im Hinblick auf das Wetter einiges abkönnen. Doch keine Angst: Moderne Tweed-Garne sind alles andere als kratzig und lassen sich sehr angenehm verstricken. Geblieben ist die eher rustikale Optik mit den typischen kleinen Unregelmäßigkeiten, Noppen und Knötchen, häufig auch in anderen Farben als das Hauptgarn. Durch diesen besonderen Charakter kann bei Projekten mit Tweed-Garnen auf aufwendige Muster verzichtet werden. Das Garn an sich sorgt bereits für interessante Strukturen.

Ein Garn mit langer Geschichte
Das klassische Tweedgarn wird bereits seit Jahrhunderten gesponnen. Dabei werden Wollfasern in verschiedenen Farbtönen zu einem Garn verarbeitet. Die Farben sind dabei inspiriert von der Landschaft: Grün wie Moos, Gelb wie Ginster, Blau wie Blaubeeren.

Mittlerweile gibt es Tweed natürlich auch in vielen anderen Farben und neuen Materialkombinationen. Die traditionelle Schurwolle wird zum Beispiel mit Alpaka, Baumwolle und Polyamid ergänzt. Neu sind Mischungen mit Hanf oder Yak. Typische Tweed-Projekte sind Strickstücke im Landhaus-Stil – es lassen sich zum Beispiel aber auch sportliche Pullover oder Jacken daraus stricken.

 

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