Handarbeitslexikon

Chunky

Ob für Mützen, Pullover oder Decken: Chunky ist angesagt. „Grob“ oder „dick“ bedeutet chunky übersetzt – es handelt sich also um Garne in besonders dicken Garnstärken. Nadelstärke 6 gilt bei Chunky-Garnen noch als dünn. Es gibt Chunky-Garne, die Stärken von 15 und mehr erreichen. Diese Varianten –zum Beispiel Super Super Chunky oder auch Super Bulky genannt – werden allerdings oft nicht mehr mit Nadeln, sondern mit den Armen verstrickt.

Ist Chunky-Garn gleich Chunky-Garn?
Klare Antwort: Nein. Neben der Stärke unterscheiden sich die Garne in der Zusammensetzung. Am gängigsten sind Chunky-Garne aus reiner Schurwolle sowie ein Mix aus Schurwolle und Polyester. Es gibt aber auch Mischungen mit Merino, Alpaka oder Baumwolle. Warum gemixt wird? Zum Beispiel weil die Garne so formstabiler, strapazierfähiger und/oder elastischer werden. Neben den Woll-Varianten gibt es Chunky-Garne aktuell auch in Bändchen- oder Schlauch-Versionen sowie aus Jersey.

Was zeichnet Chunky-Garne aus?
Die Stärke von Chunky-Garnen ist natürlich ganz klar ihre Stärke. Mit Nadelstärken im zweistelligen Bereich sind auch große Projekte wie eine Decke vergleichsweise schnell fertig. Außerdem lassen sich mit den dicken Garnen besonders plastische Effekte erzielen. Selbst einfach Muster entfalten eine tolle Wirkung, weil das Maschenbild perfekt definiert wird. Chunky-Garne sind also ideal für alle Strick- und Häkeleinsteiger, die schnelle Erfolgserlebnisse haben wollen – und natürlich für alle, die Lust auf ausgefallene Optiken haben.

 

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