Handarbeitslexikon

Degradé

Der Begriff Degradé kommt aus dem Französischen und bezeichnet einen harmonischen Farbverlauf von hell nach dunkel oder umgekehrt. Alternativ zu Degradé werden zum Beispiel auch „Gradient“ oder „Ombre“ als Begriffe für Verlaufsgarne verwendet.

Wie entstehen Degradé-Garne?

Für den Farbverlauf wird das Garn in ein Farbbad getaucht – ähnlich der Dipdye-Technik bei Textilien. Dabei saugt das Garn die Farbe von unten auf. Sprich: Die unteren Partien werden dunkler als die oberen. Ergebnis ist ein Degradé-Effekt. Was auf den ersten Blick als vergleichsweise simple Technik erscheint, ist tatsächlich ein komplexes Verfahren, das umso besser funktioniert, je hochwertiger ein Garn ist.

Degradé-Garne finden sich aktuell in den unterschiedlichsten Varianten: Als zartes Lace-Garn, in voluminöser Chunky-Ausführung, aus Merino-Wolle, Mohair und auch aus Baumwolle. Neben gefärbten Farbverlaufs-Garnen werden auch bedruckte oder Print-Garne angeboten.

Was zeichnet Degradé-Garne aus?
Ob dick oder dünn, gefärbt oder bedruckt: Allen Degradé-Varianten gemeinsam ist, dass kein Knäuel dem anderen gleicht. Wie das Ergebnis aussieht, ist daher immer eine kleine Überraschung – zusätzlich spielt es natürlich auch eine Rolle für den Farbverlauf, wie fest oder wie locker gestrickt wird.

Für welche Projekte eignet sich Degradé-Garn besonders?
Farbverlaufs-Garne sind besonders schön für alle Projekte mit einer größeren Fläche, auf denen sich der Degradé-Effekt voll entfalten kann. Dazu gehören zum Beispiel Schals, Decken und Tücher.

 

 

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