Handarbeitslexikon

Lurex

Ob für Pullover oder für Socken: Glitzer steht aktuell wieder hoch im Kurs. Und bei Strick- und Häkelgarnen sorgt in erster Linie Lurex für auffälligen Glanz. Das Glitzergarn genießt nicht den allerbesten Ruf. Vielen Handarbeitsfans ist es schlicht und einfach zu kratzig. Die neueste Lurex-Generation ist allerdings auch für Empfindliche einen Versuch wert: Durch neue Fertigungsmethoden sind Lurexgarne mittlerweile deutlich weicher und angenehmer auf der Haut.

Wie wird Lurex-Garn hergestellt?
Das metallisch glänzende Garn war ursprünglich gar nicht als Bekleidungsmaterial gedacht, sondern diente als Verschluss für Cellophan-Lebensmittelverpackungen. Seinen Glitzerlook bekam das rote Aufreißbändchen rein zufällig: Ein Kunde wollte es für eine besonders schicke Verpackung in Gold und in Silber haben. So wurde ein Faden aus dünner Aluminiumfolie entwickelt, der mit einem zarten Polyesterfilm umschlossen wurde. Das machte den Faden nicht nur reißfest, sondern sorgte auch dafür, dass das Metall nicht oxidieren konnte und seinen Glanz behielt.

Heute wird für Lurexgarn Aluminium auf das Garn – beispielsweise ein Polyesterfaden – aufgedampft. Neben der klassischen silberfarbenen Variante schillert Lurex zum Beispiel auch in Gold, Bronze, Blau oder Rot. Möglich macht das die Zugabe von Farbstoffen.

 

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