Handarbeitslexikon

Plüschstoff

Plüschstoffe – auch Teddystoffe genannt – zählen zu den aktuellen Trendmaterialien. Die flauschigen Stoffe werden nicht nur für Kuscheltiere und Kinderkleidung vernäht, sondern mittlerweile zum Beispiel auch als Mäntel oder als Taschen. Seinen Namen hat der Stoff aus dem Französischen, von …

Plüschstoffe können gewebt, gewirkt oder auch gestrickt sein. Gestrickter Plüsch ist dehnbar, gewebter oder gewirkter nicht. Der dreidimensionale Effekt entsteht durch zusätzlich auf der Oberseite eingearbeitete Fadenschlingen, die anschließend aufgeschnitten werden. Dabei gibt es sowohl Stoffe mit hohem wie mit niedrigem Flor.

Die meisten Teddystoffe sind aus Polyester, da die Kunstfasern besonders flauschige Ergebnisse liefern. Es gibt mittlerweile aber auch eine größere Auswahl an Plüsch aus Baumwolle.

Plüschstoffe vernähen

Eigentlich sind Plüschstoffe relativ unkompliziert in der Handhabung. Die größte Herausforderung ist das Zuschneiden. Je höher der Flor, desto schlechter lässt sich das Schnittmuster auf den Stoff übertragen. Am besten werden deshalb die Schnittmusterteile direkt auf den Stoff gelegt und dann mit der Stoffschere oder dem Rollschneider eng umrandet.

Außerdem fusselt Plüsch beim Zuschneiden (und zum Glück nur da) enorm. Fusselbürste und Staubsauger sind deshalb ein Muss. Außerdem sollte die Nähmaschine nach dem Nähen gründlich gereinigt werden.

Vor der ersten Naht bitte unbedingt nachsehen, ob alle Stecknadeln aus dem Stoff entfernt sind – durch die besondere Oberfläche sind Nadeln hier leicht zu übersehen. Genäht wird mit der Universalnadel oder einer Stretchnadel (bei gestrickten Teddystoff) mit einem Gerad- beziehungsweise Elastikstich.

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