Handarbeitslexikon

Sticknadeln

Sticknadeln lassen sich leicht am längeren und breiteren Öhr von Nähnadeln unterscheiden. Die breite Öffnung ist wichtig, um auch dickere Stickgarne gut einfädeln zu können, ohne dass sich das Garn ungewollt in einzelne Fasern aufdreht.

Unterschieden wird zwischen Sticknadeln mit Spitze und ohne Spitze. Ob spitze oder stumpfe Nadeln verwendet werden, hängt vom Stickuntergrund, dem Motiv und der Technik ab.

Dünne Sticknadeln mit Spitze werden vor allem für feine Stickarbeiten benutzt, etwa beim Besticken von Bekleidung oder Tischdecken. Die kräftigeren Sticknadeln ohne Spitze kommen beispielsweise beim Sticken auf Stramin beziehungsweise sogenannten Zählstoffen zum Einsatz.

Sticknadeln gibt es in unterschiedlichen Längen und Stärken. Diese sind an der Nummerierung zu erkennen. Dabei gilt: Je höher die Nummer, desto feiner und kürzer die Nadel. Die Einstufung beginnt bei Nadel Nr. 14 (stärkste Nadel) und endet bei 26 (feinste Nadel).

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