Handarbeitslexikon

Nadelstärke

Von streichholzdünn bis dick wie ein kräftiger Ast: Strick- und Häkelnadeln gibt es mittlerweile in einer wirklich riesigen Palette an Stärken. Die Nadelstärke zeigt die Dicke beziehungsweise den Durchmesser einer Nadel an. In Europa wird sie in Millimetern angegeben. Die Auswahl reicht dabei von 2 Millimetern bis zu 25 Millimetern. In den USA wird mit anderen Angaben gearbeitet. 2 Millimeter entsprechen dort der Nadelstärke 0, 25 Millimeter der Nadelstärke 50.

Welche Nadelstärke passt?
Welche Nadelstärke gewählt werden sollte, hängt vom jeweiligen Garn ab. Angaben dazu finden sich in der Regel auf der Garnbanderole. Meistens stehen hier zwei (halbe) Nadelstärken zur Auswahl. Wer eher lose arbeitet, sollte zur kleineren Stärke greifen, wer fester arbeitet entsprechend zum größeren Durchmesser greifen.

Grundsätzlich können die Angaben der Garnhersteller aber immer nur Empfehlungen sein. Eine Maschenprobe hilft dabei herauszufinden, ob nicht doch zu einer anderen Nadelstärke gegriffen werden muss. Darüber hinaus kann es natürlich auch zu spannenden Ergebnissen führen, mit eigentlich nicht zum Garn passenden Nadelstärken zu arbeiten, also etwa ein feines Mohairgarn mit einer dicken Nadel zu verstricken.

Wo steht auf Nadeln die Nadelstärke?
Meistens sind die Angaben zum Durchmesser aufgedruckt (bei Häkelnadeln und Jackenstricknadeln) oder in die Nadeln eingepresst (bei Rundstricknadeln). Im Laufe des oft langen Stricknadellebens verschwinden diese Zahlen oft durch Abnutzung. In diesen Fällen hilft ein Nadelmaß bei der Bestimmung der Stärke. Besonders praktisch sind dabei Schablonen, mit denen sich gleichzeitig auch die Maschenproben auszählen lassen.

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